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Als Erwachsener fällt es uns schwer, sich in die Lage eines Kindes zu versetzen.
Im Straßenverkehr nehmen wir als Erwachsene Gefahren wahr, die Kinder nicht erkennen können.
Folgende Aufstellung gibt Ihnen einen Aufschluss darüber, welche altersgebundenen
(Un-)Fähigkeiten bei Kindern eine Rolle spielen, die sie in der Wahrnehmung von Risiken beeinflussen.
- Kinder entwickeln erst im Alter von acht bis 10 Jahren ein realistisches
Bewusstsein für Gefahren.
- Die Aufmerksamkeit und Konzentration von Kindern kann zu Unachtsamkeit führen.
Besonders schwierig ist für Kinder neben dem Fahrrad fahren noch auf
den Verkehr zu achten.
- Die egozentrische Denkweise von Kindern ist besonders zu beachten, da
wir uns als erwachsene Teilnehmer sehr schwer in die Denkweise hineinversetzen
können. Kinder gehen davon aus, dass fahrende Verkehrsmittel die gleichen
Eigenschaften eines Menschen haben; sie haben Augen und sehen mich, sie
können so schnell anhalten wie ich.
- Kinder haben Schwierigkeiten, Geschwindigkeiten und die Richtung von Geräuschen wahrzunehmen.
- Das Einfühlungsvermögen verleitet Kinder zu der Auffassung, von sich auf andere
zu schließen. Was sie nicht sehen oder hören, existiert für sie nicht.
Dies sind nur einige altersgebundene Fähigkeiten, die es gilt, bei Kindern im Straßenverkehr
zu beachten.
Gerne nehmen wir Ihre Erfahrungswerte im Umgang mit Kindern im Straßenverkehr entgegen,
um gezielt Aktionen für die Sicherheit im Straßenverkehr zu entwickeln und umzusetzen.
Schreiben Sie uns an:
Verein für
Verkehrserziehung Deutschland e.V.
Stichwort „Kinder im Straßenverkehr”
Silberburgstr. 119A
70176 Stuttgart
oder per eMail an info@vfv-deutschland

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